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Versteigerung der Jungfräulichkeit...

was man nicht so alles verkaufen kann.
Heute bekam ich von einem Bekannten einen Link geschickt mit dem Text: Boah, guck dir das mal an.
Gesagt, getan. Klickte auf den Link, die Seite öffnete sich. Zuerst fiel mein Blick auf das Bild. 2 Beine einer Frau bis zu den Knien die anscheinend grade ihr Höschen auszog. Dachte ich mir eigentlich schon so: "Will der mich verarschen? Mich interessieren solche Erotik-Bilder oder was auch immer in der Art nicht." Dann jedoch habe ich mir den dazu gehörigen Text durchgelesen.
"Frau verkauft ihre Unschuld".. Naja bzw. versteigert. Aber ist ja auch nicht so ein Unterschied. Das letzte Gebot liegt bei 5600 irgendwas €uro. Schade, dass ich das nicht mehr machen kann . Ne Spaß.
Wie kommt man denn auf so eine Idee das zu machen? Wenn man doch schon 20 ist und so lange darauf gewartet hat, will man dann sein erstes Mal mit einem notgeilen Sack haben, der diesen Sex ersteigert hat?
Selbst wenn man keine Jungfrau mehr ist, finde ich so etwas abartig. Ich  möchte doch nicht mit jemandem schlafen MÜSSEN, weil er mich ersteigert hat. Es geht nicht mal darum, dass diese Männer total fremde sind. Ich bin jetzt auch nicht von der Sorte, die einen One-Night-Stand direkt ablehnen würden. Nur wenn ich jemanden in der Disko oder so kennen lerne und dann mit ihm schlafen möchte, dann entscheide das ja immer noch ich. Wenn er mir nicht sympathisch genug ist und so kann ich da ja immer noch sagen: "Ne ist nicht!"... Aber wenn man sich selbst, seinen Körper, versteigert und der Mann das Geld bezahlt... Da kann man doch nicht einfach "Nein" sagen oder?
Oh Gott... Das arme, arme Mädchen. Ich wünsche es jedem, dass sie ein wundervolles erstes Mal haben und dass sie sich gerne dran erinnern... Wenn man in der Runde sitzt und gefragt wird: "Und wie war euer erstes Mal?" - "Ja, total romantisch, hat sich ganz viel Mühe gegeben, mit Kerzen und blaah.. usw." und dann kommt: "Scheiße, aber hey egal, ich hab dafür knapp 6000 €uro bekommen, weil ich meine Jungfräulichkeit versteigert habe. Der Kerl war ekelhaft, tat weh und alles. Aber wie gesagt.. egal.
Boah. Widerlich.
4.9.08 21:48


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Veränderungen...

Wie schnell und wie stark können sich Menschen eigentlich verändern? Es ist schon sehr erschreckend.
Vor ein paar Monaten, im April (vll. auch noch im Mai), waren wir alle eine Clique. Alle in einer Stufe und alle haben sich mehr oder weniger verstanden. Jeder hatte so seinen Part in der Gruppe. Kaum war die Schule zu Ende, die Prüfungen geschrieben und die Zeugnisse ausgeteilt zerriss das Band welches die Gruppe verbunden hat. War es nicht die Freundschaft zu einander die uns zusammengehalten hat? Hatten wir nur so etwas wie eine Zweckgemeinschaft aufgebaut?
Klar, mit einigen (wenigen) habe ich noch etwas zu tun. Mit vier von den Mädels eigentlich nur. Bei den anderen handelt es sich eher um eine "ICQ-und-wir-sehen-uns-auf-Feten-Freundschaft". Wir schreiben wirklich nur über ICQ, wenn überhaupt und wenn man sich auf Parties sieht, redet man kurz oberflächlichen Kram und verspricht sich, bald mal wieder was zu machen und man würde sich ja melden. Warum sagt man das, wenn man doch eigentlich weiß, dass man es nicht tun wird und bei der nächsten Feier wieder die gleiche Scheiße erzählt? Ich meine dabei nicht nur die anderen, ich bin da auch genau so.
Auf dem Grillabend gestern fühlte ich mich eigentlich gar nicht wohl. Es war nicht wie früher. Wir saßen zwar alle an einem Tisch, aber es gab eine totale Grüppchenbildung. Nicht wirklich schön. Die Jungs waren cool. Habe lange nichts mehr mit denen gemacht. Früher waren wir oft zusammen im Stadtgarten, haben Football gespielt oder einfach nur gegammelt. Und nun sieht man sich mal gelegentlich auf Geburtstagen oder anderen "Veranstaltungen". Aber dennoch versteht man sich und hat Spaß. Albert ein wenig herum und fertig.
Warum klappt das bei uns Mädchen nicht? Warum gehen wir nicht einfach auf einander zu und sind so wie damals, haben Spaß und können reden worüber wir grade wollen? Sind wir vielleicht alles Zicken (geworden)? Sind wir zu stolz den ersten Schritt zu machen und auf die anderen zuzugehen und warten lieber, dass sie es tun? Selbst wenn die Chance besteht, dass die genauso denken, wie man selbst?
Wie konnten wir uns alle nur so verändern?

31.8.08 22:54


"Kümmer dich um dein Leben!"

"Kümmer dich um dein Leben"... So wurde mir heute gesagt.
Abitur ist in der Tasche, ein 3,2er Durchschnitt und genau deswegen auch kein Studienplatz. Die Richtung "Medienwissenschaften" ist wohl ziemlich beliebt. Warum auch nicht, ich mag es ja schließlich auch und kann mir eigentlich auch nichts anderes Vorstellen zu machen. Ebenso nicht, eine Ausbildung anzufangen und richtig zu arbeiten.
Liegt es vielleicht an meinem Plan, den ich seit Jahren habe? Mein Abitur machen, bisschen Pause, dann studieren und dann, ja erst dann, arbeiten. So soll es sein.
Gezwungenermaßen habe ich heute das Internet nach Berufen von A-Z durchforstet. Ich bin an zwei Berufen hängen geblieben. Einmal Betriebswirtin - Marketingkommunikation und einmal Betriebswirtin - Medien. Beides interessant und nach beiden Berufen werde ich mal fragen, wenn ich einen Termin bei einem Berater von BIZ habe. Dazu muss ich nur den Fragebogen ausfüllen. Nur... Was soll ich auf die Frage "Was wollen sie mit ihrem Berater besprechen?" antworten? Entweder will ich etwas machen, um den Übergang zum Sommersemester zu überbrücken, wo aber dann auch nicht feststeht, dass ich einen Studienplatz habe oder ich such mir eine Ausbildung. Wahrscheinlich wird das bei diesen beiden, jetzt neu ausgesuchten Berufen auch wieder nicht klappen. Ach es ist so schwer. Ich weiß noch nicht einmal, worin meine Stärken liegen, in was ich gut bin, woran ich lange Zeit Spaß haben werde.
Ich weiß nicht mal, wo ich mal in meinem Leben hin will. Die Leute, die noch zur Schule gehen, sollen sich glücklich schätzen. Die einzigen Entscheidungen die man da machen muss ist, welche Fächer man nun wählt. Und das entscheidet nicht über das ganze Leben.
Grade blätterte ich in meinen alten Zeugnissen. Und auf vielen stand drauf, dass ich zurückhaltend wäre, aber dennoch alles können würde, dass ich klug wäre und so etwas. Schön das sie das glauben... Ich habe eher das Gefühl ich bin verdammt blöd. Was kann ich schon?
Warum muss das alles so kompliziert sein? Oder mache ich es mir zu kompliziert? Habe ich vielleicht zu hohe Ansprüche? Ich will immerhin keinen Beruf haben, bei welchem ich nicht grade viel verdiene. Das Geld muss schon stimmen. Ich will mir ja mal etwas leisten können, in Urlaub fahren und solche Dinge.
Vielleicht wäre es einfacher reich zu heiraten? Aber könnte man das mit sich, als emanzipierte Frau, vereinbaren, ein Leben lang von einem Mann abhängig zu sein? Wäre man überhaupt glücklich, wenn man nicht (nur) aus Liebe heiratet? Ich habe keine Ahnung.
29.8.08 17:17


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